Vor kurzem war Denise Uwimana-Reinhardt zu Gast in Hamburg, beim Ökumenischen Forum in der HafenCity. Ihr Lebensbericht bewegt und berührt. Nach einer unvorstellbaren Grausamkeit neuen Lebensmut, Hoffnung und Vergebung zu finden, das ist wie ein Wunder.
Im grausamen Völkermord starben in Ruanda 1994 über eine Million Tutsi, hinweggerafft von aufgestachelten Hutu. Mittendrin im apokalyptischen Sterben ist Denise Uwimana. Ihr Mann und große Teile ihrer Familie werden ermordet. Denise aber überlebt. Ihr wird bewusst, dass sie gnädig bewahrt wurde und von nun an eine Aufgabe zu erfüllen hat: Sie soll anderen Mut machen, trotz Leid und Enttäuschung an Gott zu glauben. Sie vergibt den Tätern öffentlich und hilft überlebenden Witwen und Waisen, das Trauma zu überwinden.
Heute arbeitet sie mit ihrem zweiten Mann, dem deutschen Theologen Dr. Wolfgang Reinhardt, für viele Selbsthilfeprojekte in Ruanda. Ihre Mission: Liebe, Frieden, Neuanfang. Im Jahr 2013 , fast zwanzig Jahre nach den schrecklichen Bürgerkrieg, hat Denise Uwimana ein Buch geschrieben über die Hölle des ruandischen Völkermordes. Und über ihren langen weg der Heilung und Vergebung. Zum Buch >>>
