Keine leichte Lektüre. Markus Spieker nimmt den Leser mit auf einen Gang durch die Jahrhunderte, auf der Spur des Bösen. Das ist unangenehm. Aber auch befreiend.
In der ersten Hälfte „Licht aus“ beschäftigt sich der ARD-Journalist mit dem Bösen in Theorie und Praxis. Dabei erwähnt er auch all die Amokläufe und Familientragödien die in den vergangenen Jahren durch die Medien gingen und Zuhörer und Zuschauer erschüttert und ratlos zurückgelassen haben. Wer der Angst ins Gesicht schaut, sagt Spieker sinngemäß, der kann sie besiegen. Wer die Augen aus Furcht verschließt wird immer ängstlicher.
Die zweite Hälfte: „Licht an“ bringt tatsächlich Licht ins Dunkel. Was bewirkt die Gute Nachricht in den dunklen Tiefen und Abgründen des Menschseins? Was verändert sich, durch den Glauben an Jesus Christus in bezug auf unsere Ängste und Bedrohungen? Jesus als Licht der Welt macht es möglich, das am Ende immer die Liebe siegt.
Ein nachdenklich machendes Buch, bereichernd, ermutigend.
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