Beten oder Arbeiten oder Beides?

Die 9 Todsünden im Job – ein inspirierendes Konzept für ein Arbeitsleben in der Gegenwart Gottes.
Den großen Teil der Wach-Zeit unseres Leben verbringen wir mit arbeiten. Egal, wie unser Broterwerb aussieht, er fordert Zeit und Energie, die wir nicht gleichzeitig für Gott einsetzen können. Auch wenn wir arbeiten ohne erwerbstätig zu sein, in der Familie oder im Ehrenamt, sind wir viele Stunden beschäftigt und können dabei Gott und unsere Mitte völlig aus den Augen verlieren. Ist die Alternative ein langer Urlaub? Ein anhaltendes Unbeschäftigt sein? Oder kann man Beides verbinden, kann Arbeit eine Form von Gottesdienst werden? Ja sagen die Autoren und  bringen ihre Gedanken anschaulich und praktisch an den Leser. In drei Abschnitte beschäftigen sie sich damit:

  • Innere Hindernisse am Arbeitsplatz: die 9 beruflichen Todsünden stellen sich vor
  • 9 Schritte zu einer neuen Spiritualität am Arbeitsplatz
  • Früchte einer Spiritualität am Arbeitsplatz.

Die 7 sogenannten Todsünden wurden von den Autoren kurzerhand um 2 erweitert. Neben Hochmut, Habgier, Lust, Völlerei, Zorn, Trägheit und Neid sehen sie auch die Ruhelosigkeit und die Langeweile als eine der Wurzelsünden an, mit denen wir in unserem Leben zu kämpfen haben.
Spiritualität am Arbeistplatz bedeuted hier: uns und unsere Umgebung auf Gott hin auszurichten. In der Welt bewusst als Christ zu leben und damit auf Gott hinzuweisen, durch alles, was wir tun.
Das geht am Fließband ebenso wie im Büro eines Selbstständigen, beim Bauwerke konstruieren genauso wie beim Post austragen. Es vertieft unser Leben und öffnet uns den Blick auf Gottes Wirklichkeit in unserem normalen Alltag. Es erinnert an die Aussage Jesu: das Reich der Himmel ist mitten unter euch.
Ein herausfordendes Buch, gut um eine persönliche Bestandsaufnahme zu machen und das Leben neu auszurichten. Kann auch ein geistlicher Begleiter für die Fastenzeit sein.  zum Buch >>>