Ein Abend mit Titus Müller

Viel zu schreiben hatte der sympathische Autor vor und nach seiner Lesung, denn ein großer Teil der Zuhörer nutzte die Gelegenheit, Titus Müller schon vor der Veranstaltung in der Buchhandlung zu treffen. Hier beantwortete er viele Fragen, signierte Bücher und unterhielt sich mit seinem interessierten Publikum.
Für die Lesung ging es dann ins Nachbargebäude, in die Räume des ICF. Im 4.Stock, über den Dächern von Hamburg, begrüßte das nette Bistro-Team die Gäste mit Kaffee, Brezeln und anderen Leckereien. Mit 50 Zuhörern war der Raum bis auf den letzten Platz besetzt!

„Das Mysterium“ spielt im München des 13. Jahrhunderts und dreht sich um die Katharer, eine der größten religiösen Laienbewegungen des Mittelalters. Abwechselnd las Titus Müller Szenen aus seinem Roman vor und machte die Zuhörer dazwischen mit einzelne Personen der Erzählung bekannt. Ausgeschmückt mit faszinierenden Details und unbekannten Verknüpfungen erklärte er den geschichtlichen Hintergrund. Offen und humorvoll beantwortete Titus Müller dann die zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Er gab Einblicke in sein Leben und den Alltag als Autor und bekannte sich als überzeugter Leitungswasser-Trinker und Müsli-Fan. Außerdem zeigte er sein Herz für Ketzer, deren Auseinandersetzung mit der bestehenden Situation und ihren Fragen nach der Wirklichkeit und dem Wirken Gottes. Als „Nachtisch“ gab es noch eine der ermutigenden Geschichten aus seinem kleinen Buch „Vom Glück zu leben“.
Zum Abschluss erhielt Titus Müller von den Mitarbeitern der Buchhandlung das mittelalterliche Brettspiel „Hamburgum“. Verknüpft mit der Hoffnung, dass er beim Spielen vielleicht eine Idee entwickelt für einen Hamburg-Roman. Und dann stand wieder eine lange Reihe der begeisterten Leser an, um eine Widmung zu bekommen, ein Dankeschön loszuwerden oder einfach nochmal ein paar Worte mit Titus Müller zu wechseln. Der Kommentar eines Teilnehmers: „Cooler Autor, interessanter Abend!“
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