Homosexualität und christlicher Glaube: ein Beziehungsdrama

Die letzten Jahrzehnte brachten eine gesellschaftliche Öffnung und Akzeptanz für die homosexuelle Lebensweise, die in den Kirchen aber nur schleppend akzeptiert wird.

Woher kommt diese Zurückhaltung? Woher die Abwehr, vor allem gegen männliche gleichgeschlechtliche Paare? Welche biblischen Aussagen gibt es zum Thema Homosexualität? Was bedeuten sie im ursprünglichen Kontext? Haben sie Gültigkeit für heute? Und wie sollen christliche Kirchen ganz praktisch damit umgehen? Sollen homosexuell empfindende Christen zölibatär leben? Oder ist es denkbar, das sie den kirchlichen Segen für eine Partnerschaft erhalten – auch in Freikirchen?

Martin Grabe stellt sich diesen Fragen als theologisch arbeitender Psychotherapeut. Dabei kann er auf seine reichhaltige Erfahrung als Chefarzt für Psychotherapie und Psychosomatik zurückgreifen. Er leitet seit 1998 diese Abteilung in der Klinik Hohe Mark in Oberursel und hat verschiedene Bücher zu seelsorgerlichen Themen veröffentlicht.

Seine Ausführungen zur Fragestellung Homosexualität und christlicher Glaube sind prägnant, sachlich und aufrüttelnd. In diesem kleinen Buch ist jeder Satz bedeutsam und keiner zu viel. Es ist die Einladung zu einer theologischen Denkarbeit, der sich nicht nur Pastoren und Seelsorger stellen müssen. Jeder Christ, der sich bemüht bei diesem Thema auf einen wirklich tragfähigen Grund zu kommen, wird von dem Buch profitieren. Es macht sprachfähig und ist ein wichtiger, notwendiger Baustein in der Diskussion. ZUM BUCH >>>